Echo vom Chaoteneck

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Worum geht es in diesem Roman?

Die Geschichte folgt Tanja, die mit ihrer Tochter Stella nach Berlin reist. Getrieben von mysteriösen Hinweisen eines alten Freundes und gedrängt von Stellas fordernden Fragen nach ihrer Herkunft, sieht sich Tanja gezwungen, sich ihrer lange verdrängten Vergangenheit zu stellen. 

In Tanjas Erzählungen erwacht das Deutschland der 1980er-Jahre zum Leben: Die junge Oberpfälzerin Tanja verliebt sich in den Berliner Punk Malte und schließt sich dem Widerstand gegen die geplante Wiederaufbereitungsanlage (WAA) in Wackersdorf an. Zwischen Demonstrationen, brutaler Polizeigewalt und dem Leben in einem besetzten Haus in Kreuzberg entfaltet sich eine leidenschaftliche Liebesgeschichte – doch auch der Schatten einer Tragödie wird immer klarer.

Erst mit der Hilfe alter Weggefährten gelingt es ihr, die fragmentierten Puzzleteile ihrer Vergangenheit zusammenzufügen und ein schmerzhaftes Geheimnis an die Oberfläche zu bringen.

Für wen ist das Buch?

In dem Buch Echo vom Chaoteneck gibt es verschiedene Charaktere, in denen sich einige wiederentdecken können:

  • Tanja, die sich von einem bravem Dorfmädchen in eine autonome Punkprinzessin verwandelt 
  • Malte und Lars, Punks aus Berlin, die in einem besetzten Haus wohnen 
  • Emma, Tanjas Öko-Freundin 
  • Stella, Tanjas Tochter, die, bevor Tanja ihre Erzählung startet, nicht viel über die Ereignisse um den Bauzaun weiß. 

Dieses Buch kann für dich auf eine nostalgische Reise in die Vergangenheit senden, wenn du selbst an Demonstrationen gegen Atomkraftwerke teilgenommen hast.

Jüngere Menschen, die etwas über die Geschichte ihrer Heimat in Romanform erfahren wollen, werden nach diesem Buch vielleicht die unsichtbaren Wunden, die diese Zeit hinterlassen hat, besser verstehen.

Hintergund der Autorin

Die Autorin Lena startete dieses Buch vor langer Zeit, um selbst einen Teil ihrer Vergangenheit zu begreifen. Nach Pfingsten 1986 war sie aktiv im Widerstand gegen die WAA in Wackersdorf beteiligt. Sie war aber schon vorher über das Thema informiert, da enge Familienangehörige in der BI Amberg aktiv waren. Bei den Protesten erlebte sie viel Gewalt und Ungerechtigkeiten, die unsichtbare Narben hinterließen und auch ihren Lebensweg änderten. Dieses Buch wurde also von einer Zeitzeugin geschrieben, dennoch ist es fiktiv, da keine der privaten Personen im Buch real ist.

Triggerwarnung:

Das Buch enthält: Punksprache mit Kraftausdrücken, Gewalt, Kriminalität, Drogen- und Alkoholmissbrauch.

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